An der Carl-Strehl-Schule werden Begabungen früh erkannt und gezielt gefördert – in den Naturwissenschaften ebenso wie im Sport oder im kreativen und forschenden Arbeiten. Unterschiedliche Angebote ermöglichen es Schüler*innen, ihre individuellen Stärken zu entdecken, weiterzuentwickeln und über den Unterricht hinaus zu vertiefen.
Mathematische Wettbewerbe
Känguru-Wettbewerb der Mathematik
Bereits in den Klassen 5 und 6 nehmen Schüler*innen am bundesweiten Känguru-Wettbewerb der Mathematik teil. Die Aufgaben werden für Kinder mit Sehbeeinträchtigung oder Blindheit individuell aufbereitet – unter anderem mit 3D-Modellen, Schwellkopien, Bauklötzchen oder Drahtmodellen.
Das Medienzentrum der Carl-Strehl-Schule arbeitet dabei eng mit den Veranstaltern des Wettbewerbs zusammen, um faire Teilnahmebedingungen zu schaffen. Die von uns übertragenen Aufgaben der Klassenstufen 5 bis 8 werden bundesweit anderen Schulen zur Verfügung gestellt, sodass auch Schüler*innen mit dem Förderschwerpunkt Sehen außerhalb der Carl-Strehl-Schule teilnehmen können.
Besonders ist zudem die schulübergreifende Zusammenarbeit mit der MSM, mit der seit 2024 ein gemeinsamer Wettbewerb gestaltet wird. Den Abschluss bildet eine Urkundenübergabe mit kleinen Geschenken – ganz im Sinne des Mottos: Der Spaß steht im Vordergrund, die Leistung folgt.
Mathe-Olympiade
Interessierte und mathematisch begabte Schülerinnen aller Klassenstufen können freiwillig an der Mathe-Olympiade teilnehmen. Der Wettbewerb umfasst mehrere Runden und richtet sich an Jugendliche, die sich gerne herausfordern. In den vergangenen Jahren konnten sich mehrfach Schülerinnen der Carl-Strehl-Schule für höhere Wettbewerbsrunden qualifizieren.
Leistungssport und individuelle Förderung
Schule und Leistungssport im Einklang
Die Förderung des Leistungssports ist ein fester Bestandteil des Sportkonzepts der Carl-Strehl-Schule. Eine Lehrertrainerstelle sowie enge Kooperationen mit regionalen Vereinen und Verbänden ermöglichen eine strukturierte und nachhaltige Entwicklung sportlicher Talente. Viele Schüler*innen sind in Vereins-, Landes- oder Bundeskadern aktiv und eröffnen sich dadurch Perspektiven über die Schulzeit hinaus.
Leistungssportarten
Im Rudern besteht eine enge Kooperation mit einem weiteren Marburger Gymnasium. Innerhalb kurzer Zeit konnten Athlet*innen bis in den Para-National- und Bundeskader entwickelt werden. Mit dem hessenweit ersten inklusiven Wassersportzentrum steht eine gemeinsame Infrastruktur für Rudern sowie Kanu/Kajak zur Verfügung.
Auch im alpinen Skilauf ist die Carl-Strehl-Schule erfolgreich vertreten. Aktive und ehemalige Schüler*innen gehören dem paralympischen Team bzw. Jugendteam an und erzielten bereits internationale Erfolge auf Europa- und Weltcup-Ebene.
Der Judobereich ist breit aufgestellt und leistungsstark. Mehrere Sportler*innen nehmen regelmäßig an nationalen und internationalen Wettkämpfen teil. Die Erfolge reichen von starken Platzierungen bei Jugendwettkämpfen über Medaillen bei internationalen Nachwuchsveranstaltungen bis hin zu mehreren Kaderzugehörigkeiten.
Goalball wird an der Carl-Strehl-Schule auf hohem Leistungsniveau betrieben. Dazu gehören mehrere Trainingseinheiten pro Woche, Athlet*innen in Landes- und Bundeskadern sowie die Teilnahme an der Goalball-Bundesliga mit erfolgreichen Platzierungen.
Der Blindenfußball ist ein besonderes Aushängeschild des Leistungssports an der Carl-Strehl-Schule. Das Team blickt auf mehrfache Deutsche Meistertitel, trainiert auf einem normierten Kunstrasenplatz und ist regional wie national hervorragend vernetzt. Mehrere Schüler*innen gehören zum Stamm einer Bundesligamannschaft, einzelne Athleten sind zudem im Nationalkader aktiv.
Schülerakademie
Besonders interessierte und leistungsstarke Schüler*innen werden – bei entsprechender Motivation – zur Deutschen Schülerakademie entsandt. Dort arbeiten sie mit Gleichgesinnten an Projekten und Fragestellungen auf universitärem Niveau. Neben fachlicher Vertiefung entstehen Kontakte und Freundschaften, die oft weit über die Schulzeit hinaus bestehen.
Schülerforschungszentrum
Mit dem Schülerforschungszentrum Mittelhessen steht MINT-begeisterten Lernenden ein außerschulischer Lernort zur Verfügung. Dort arbeiten sie selbstständig an eigenen Projekten unter fachkundiger Begleitung. Die Ergebnisse können unter anderem als besondere Lernleistung in das Abitur eingebracht werden.
Die Lehrkräfte der Carl-Strehl-Schule unterstützen diese Vorhaben aktiv. In enger Abstimmung mit den Referent*innen werden Materialien barrierefrei aufbereitet und experimentelle Settings individuell angepasst.
Fragen?